Freihandelszone

Salon K: BABELTEXT Auf den Sofas der Freihandelszone

Der Schweizer Autor Antoine Jaccoud wird am 29. und 30.6. in den neuen Räumen der Freihandelszone eine Werkstatt leiten, die Theaterautoren eine Plattform für Experimente bietet, sich aber auch grundsätzlich an alle Theatermacher wendet, die die Texte für ihre Projekte selber kreieren: Also auch an improvisierende Schauspieler, recherchierende Regisseure und schreibende Dramaturgen. Kernthema ist das Nebeneinander zweier oder mehrerer Sprachen. Was in der U-Bahn heute zum Standard gehört, ist im Theater und in der Literatur noch lange nicht angekommen: Das lockere Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Sprachen. Diesem Alltagsphänomen widmet sich BABELTEXT in einer zweitägigen Werkstatt und endet mit einer Performance der Teilnehmer am Sonntagabend im Salon K – auf den Sofas der Freihandelszone.

Willkommen zu Salon K - Folge #1 auf den Sofas der Freihandelszone!

Werkstatt: 29. und 30.6.13, 11 bis 18 Uhr, Freihandelszone, Krefelder Str. 71.
Öffentliche Präsentation: 30.6.13, 20 Uhr, Freihandelszone, Krefelder Str. 71.

Teilnahmegebühr Werkstatt: 20,00€

Informationen: info@freihandelszone.org oder 0221 985 40 20
Unterstützt von der RheinEnergieStiftung Kultur.

Antoine Jaccoud (*1957 in Lausanne, CH), ist Journalist, Drehbuch- und Theaterautor. Studium bei Krysztof Kieslowski und Frank Daniel. Arbeitet als Drehbuchautor mit schweizerischen und französischen Regisseuren wie Dominique de Rivaz, Denis Rabaglia, Jean-Stephane Bron, Ursula Meier, Greg Zglinski und Catherine Corsini zusammen. Seit 2006 unterrichtet er an der Wajda Film School in Warschau. Von 1996 bis 2005 war er Dramaturg und Hausautor der Compagnie théatre en flamme in Lausanne. Gemeinsam mit der Schauspielerin Françoise Boillat hat er 2005 ein dokumentarisches Theaterstück im Théatre Saint-Gervais in Genf realisiert, das 14 Überlebenden des Massakers in Srebreniza eine Stimme gab.
Er ist Mitglied der zweisprachigen poetry-slam-Gruppe "Bern ist überall", die 2011 den Literaturpreis der Stadt Bern erhalten hat.
Futur3 hat sein Stück "Ich bin der Mann von Lolo" 2008 als deutsche Uraufführung realisiert, und 2014 wird eine deutsch-schweizerische Koproduktion mit dem Arbeitstitel "distance.Distanz" Premiere haben.