Freihandelszone

MOUVOIR/Stephanie Thiersch: Bronze by Gold

(c) Martin Rottenkolber

„Bronze by Gold“ sucht in Musik und Tanz die rasende Bewegung – und mit ihr das innere Rauschen nach akustischer Überforderung, den anhaltenden Schwindel nach der Ekstase, die bunten Schatten nach zu grellem Licht… Ausgehend von drei Kompositionen und einer massenmedialen Bilderflut, die uns tagtäglich mit sich wiederholenden Gesten, Codes und Körperbildern umspült, konstruieren das Asasello-Quartett, sieben TänzerInnen und ein DJ vibrierend energetische Räume, die gefüllt sind von funkelnden, elektrisierenden Impulsen zwischen Klang, Bild und Bewegung – und schwirrenden Abbrüchen. Ausgangsbasis sind Beethovens „Große Fuge“, die Anfang des 19. Jahrhunderts als zu laut, zu wild, zu komplex, schlicht als „zu viel“ galt, Márton Illés' „Torso V“, das mit Energieanhäufungen und Entladungen spielt, und „Raga φ“ von Hikari Kiyama, der, von Noise, Trance und Death Metal inspiriert, einen elektronisch verstärkten und verzerrten multiperspektivischen Klangraum kreiert.

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, RheinEnergieStiftung Kultur, Kulturamt der Stadt Köln.

Konzept/Choreografie: Stephanie Thiersch; Quartett: Rostislav Kozhevnikov (1. Violine), Barbara Kuster (2. Violine), Teemu Myöhänen (Cello), Justyna Śliwa (Viola);
 Tanz/Kreation: Matteo Ceccarelli, Marika Gangemi, Annamari Keskinen, Moo Kim,
 Colas Lucot, Chang Ik Oh, Camille Revol, Support: Manon Greiner; Elektronische Musik: Dj Elephant Power;
 Dramaturgie: Guy Cools; 
Choreografisch-musikalische Beratung: Juan Kruz Díaz de Garaio Esnaola;
 Choreografische Assistenz: Viviana Escalé, Valentí Rocamora i Torà; Regieassistenz: Liesa Harzer;
 Kostüm: Fabien Almakiewicz; Bühne: Jasper Diekamp; 
Lichtdesign: Nico de Rooij;
 Outside Ear: Aleksandra Gryka; Technische Leitung: Fabian Bleisch; Ton: Maximilian Johannson; Fotografie: Martin Rottenkolber; Produktionsleitung: Karolin Henze; Management: Béla Bisom.