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Futur3: DER UNBEKANNTE NACHBAR Teil 2: Das Totenfest (UA)

„Der unbekannte Nachbar“ ist ein Theaterprojekt über den Tod – und das anonyme Sterben. Aus dem Nachlass eines „unbekannten Nachbarn“, der ohne Angehörige verstorben ist, entwickelt Futur3 eine fiktive Biographie und erzählt den Verlauf seines Ablebens in drei Teilen. Die Zuschauer erleben „Das Protokoll der letzten Stunden“ (Teil 1) inmitten seiner Hinterlassenschaften, gestalten sein „Totenfest“ (Teil 2) in einem Bestattungshaus und ergründen seine letzte Destination im „Kabinett des Jenseits“ (Teil 3).

Zusammen mit Experten und Künstlern kreiert Futur3 eine Trilogie, deren Teile in  unterschiedlichen Räumen und Inszenierungssprachen von Verdrängtem, Vergessenem und Ersehntem erzählen, über das Sterben in der Stadt berichten und uns alle mit der Frage konfrontieren: Wie wollen wir leben – und wie wollen wir sterben?

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste e.V., Kulturstiftung Matrong. Mit Unterstützung der GAG Immobilien AG.

Großen und herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospiz St. Hedwig, der Palliativstation der Uniklinik Köln, der mobilen und stationären Hospizdienste  im Kölner Raum sowie den Menschen, die dem Tod nahe sind und uns ihre Geschichten erzählt haben.

Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft, Boris Kahnert, Mit: Stefan H. Kraft, Tomasso Tessitori, Video: Andreas Maria Fohr, Komposition: Merzouga, Texte: Thorsten Krämer, Jasna Mittler, Projektleitung: Armin Leoni, Theresa Hupp, Beratung: Christoph Kuckelkorn, Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä