Freihandelszone

(UA) Futur3: NICHTS

Das Leben ist ein Geschenk! Die Welt ist ein Licht, das der Mensch bei der Geburt erblickt. Zu sein ist gut, nicht zu sein ist schlecht. Der Tod ist schrecklich! Wir feiern das Sein, das Schaff en und das Machen, als wollten wir vor etwas davon laufen…  Aber warum ist es eigentlich besser, dass etwas ist, statt einfach nichts? Vielleicht sollten wir uns mit dem Nichts versöhnen? Aber – was ist das Nichts? Und wenn es nichts ist, was ist es dann? Basierend auf Ludger Lütkehaus‘ Buch „Nichts – Abschied vom Sein – Ende der Angst“ rütteln Futur3 in ihrem theatralen Essay an den geistesgeschichtlichen Erzählungen des Abendlands. Dafür krempeln sie die Orangerie kräftig um, lassen Gegenstände sprechen und Hymnen erklingen.  Denn wie (in Gottes Namen) soll man das Nichts in 90 Minuten zu fassen kriegen?

„Nichts ist das Glücksgefühl des aufgeklärten Pessimisten, denn nichts kommt dem Glück so nahe wie Nichts“ (Ludger Lütkehaus)

Das theatrale Essay wird im Rahmen von GLOBALIZE:COLOGNE 2016 aufgeführt.

Von: André Erlen und Stefan H. Kraft (Spiel), Petra Maria Wirth (Raum), Boris Kahnert (Licht), Jörg Ritzenhoff (Sound), Gerhard Roiß (Künstlerische Mitarbeit), Armin Leoni (Projektleitung), Olga Koziluk (Assistenz), Henning Höfer (Graphik), neurohr & andrä (Öff entlichkeitsarbeit). Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., Kunststiftung Matrong.