Freihandelszone

Wiederaufnahme: A.TONAL.THEATER: HEIMAT 4.0

„Wortgefechte an der Heimatfront – Eine Starke Inszenierung.“ (Westfalenpost)

„Fürst entwirft hier eine großartige Collage zum Thema Heimat.“ (O-TON, Kulturmagazin, Michael S. Zerban)



HEIMAT 4.0 – Ein unheimliches Bürgertheater ist ein städteübergreifendes, crossmediales Theaterprojekt, welches einem Begriff nachspürt dem in der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte eine zentrale Bedeutung zufällt: HEIMAT.
In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter (Arbeits)Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden.
"HEIMAT - Ein Phantomschmerz" betitelt beispielsweise der Autor Christian Schüle seine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff.

Und: Kaum ein anderer Begriff wird in ähnlich kurzen Abständen - mit jeder neuen Generation - auf seine Bedeutung hin befragt und neu definiert.
Kaum ein anderer Begriff ist in so hohem Maße der Gefahr ausgesetzt durch die sprachliche Agitation der Populisten vereinnahmt und diskreditiert zu werden -
vor allem dann, wenn er als eine ausgrenzende Kategorie benutzt und mit den Begriffen Volk und Nation verbunden wird.

"Worte können sein wie winzige Arsendosen: Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung da." (Victor Klemperer "LTI - Notizbuch eines Philologen")

HEIMAT 4.0 - Ein unheimliches Bürgertheater ist eine Produktion von A.TONAL.THEATER in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und der Alten Feuerwache Köln. Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen, die Rheinenergie Stiftung Kultur und die MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft

Schauspiel: Angela Pott / Martina Kock Anja Jazeschann Christof Hemming Frank Witzel Giorgos Psaroulakis Nicole Doms Renate Grimaldi Sigrid Schott Tobias Teschner Live-Musik: Valerij Lisac Regie & Textfassung: Jörg Fürst Musik & Video: Valerie Lisac Bühne: Lena Thelen Kostüme: Monika Odenthal Lichtdesign: Kerp Holz Technische Leitung: Dirk Lohmann Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl Regieassistenz & Produktion Köln: Martina Kock Produktion Mülheim an der Ruhr: Renate Grimaldi Layout: molter&sartor (Düsseldorf) PR: neurohr&andrä (Köln) Fahrer: Joachim Gleue