Ensemble MOUVOIR
September

Über die Veranstaltung
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Museum Ludwig präsentiert Stephanie Thiersch mit ihrer Kompanie MOUVOIR Ausschnitte ihrer Koproduktion mit der École des Sables (Senegal). Performer:innen: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Shelly
Über die Veranstaltung
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Museum Ludwig präsentiert Stephanie Thiersch mit ihrer Kompanie MOUVOIR Ausschnitte ihrer Koproduktion mit der École des Sables (Senegal).
Performer:innen: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Shelly Quest, Joel Suárez Goméz
Eine fesselnde und visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet UNTIL THE BEGINNINGS ein internationales Team von acht Tänzer:innen aus Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musiker:innen aus den Bereichen Percussion und Spoken Word zu einem berührenden Dialog über das Wesen von Gastgeberschaft.
Geben, Nehmen. Ankommen, Loslassen und Grenzen erfahren: Das Ensemble begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause” zu dekonstruieren – in einem Wechselspiel von Begegnungen, Brüchen und Neuanfängen. In diesem Geflecht transkultureller Bewegung erkundet es die Möglichkeiten eines gemeinsamen Grooves. Aktuelle politische Verwicklungen, die in vielen Teilen der Welt Gastfreundschaft kriminalisieren, Konzepte von Jacques Derrida und Anne Dufourmantelle, aber auch Bilder utopischer Gemeinschaftsräume sind ausschlaggebender Impuls.
Die Regisseurinnen Alesandra Seutin (künstlerische Leiterin der École des Sables, Senegal) und Stephanie Thiersch (künstlerische Leiterin von MOUVOIR, Deutschland) weben aus ihren künstlerischen und kulturellen Welten einen choreografischen Teppich, der Fragen stellt, aufrüttelt und fordert. Eine melancholische Betrachtung, die daneben Freude und Zuversicht gibt.
Zeit
Sonntag, 13. Sep 2026, Uhr
Veranstaltungsort
Museum Ludwig, Köln
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
25Sep20:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Freitag) 20:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
26Sep20:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Samstag) 20:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
27Sep18:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Sonntag) 18:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
30Sep20:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Mittwoch) 20:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Oktober
01Okt20:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Donnerstag) 20:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
02Okt20:00MOUVOIR: SUNVILLEAfrofuturistisches Musiktheater/Deutsche Oper Berlin (2026)

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Zeit
(Freitag) 20:00
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
