URBÄNG! 09.-12.10.19
Das Festival für performative Künste in Köln nimmt die urbane Gesellschaft unter die Lupe, fragt nach ihrer Ästhetik, Toleranz, Vielfalt und dem subjektiven Blick. Im Zeichen der Begegnung bietet URBÄNG! dem Publikum Möglichkeiten der Beteiligung und fordert dazu heraus, sich in der Rolle als Bürger*in ernst zu nehmen.
Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln
Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln ist ein Zusammenschluss der freien Kölner Tanz- und Theatergruppen A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und WEHR51 (früher theater-51grad). Die Freihandelszone bietet den freien Ensembles durch strukturelle Maßnahmen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Logistik und Produktion eine professionelle Plattform für ihr kreatives Schaffen. Darüber hinaus werden durch tiefgreifende Synergieeffekte künstlerische Projekte ermöglicht, die für einzelne Ensembles nur schwer realisierbar wären.

A.TONAL. THEATER
A.TONAL.THEATER erarbeitet multidisziplinäre Projekte – Uraufführungen und Stückentwicklungen – im Grenzbereich von Sprech- und
Musiktheater.

Futur3
Futur3 sucht für seine Produktionen Aufführungsorte außerhalb fester Theaterhäuser, macht die Stadt selbst zur Bühne und inszeniert oftmals mit aufwändiger Logistik auf einen bestimmten Raum hin. Das Publikum ist stets aktiv gefordert.

MOUVOIR
Authentisch wie experimentell verhandeln die vielschichtigen Inszenierungen von MOUVOIR die wesentlichen Bereiche unseres modernen Lebens. Als kompromisslose Beobachterin seziert Stephanie Thiersch mit MOUVOIR ihre Umwelt.

WEHR51
Der vielfältige und interdisziplinäre Ansatz des WEHR51 (die Fusion von theater-51grad und wehrtheater) ist dem Experiment verpflichtet und die Bühne wird zum Ort der utopischen Kommunikation.
Veranstaltungen
Februar
01Feb18:00WEHR51: HEROESEin theatrales RequiemOrangerie Theater, Köln

Über die Veranstaltung
Als das Jahr 2015 mit dem Tod Lemmy Kilmisters endete, konnte noch niemand ahnen, dass dies der Beginn einer Reihe von Abschieden sein würde: dreizehn Tage später verstarb David Bowie
Über die Veranstaltung
Als das Jahr 2015 mit dem Tod Lemmy Kilmisters endete, konnte noch niemand ahnen, dass dies der Beginn einer Reihe von Abschieden sein würde: dreizehn Tage später verstarb David Bowie und dreizehn Wochen danach Prince.
Vier Musiker, die unsere Popgeschichte maßgeblich beeinflusst haben und sich immer wieder neu erfanden. Viele Menschen wurden von dieser Musik Jahrzehnte durch die verschiedenen Lebensabschnitte begleitet und die Künstler prägten durch ihr Aussehen und ihre Lieder Musikgeschmack, Kleidung und Lebensstil. Ein jeder verbindet mit der Musik andere Erinnerungen und Erlebnisse, teils aus frühester Jugend, teils gereift im Alter, aber nie ohne Emotionen und Sentiment.
In einer Zeit, als die Gender Frage noch nicht diskutiert, sondern gelebt wurde und das Experimentieren mit Stilen zum Alltag gehörte, konnten sich Stars erfinden, die auch fast fünfzig Jahre später und nach ihrem Tod die Menschen berühren und beeinflussen.
Die Kombination aus Helden der Popkultur und den Mitteln des postdramatischen Theaters als Teil dieser Kultur ergeben einen besonderen Abend. Dieser verbindet Musikgeschichte mit Theater und lässt die Protagonisten als Charakterdarsteller auftreten. Die Welt als Bühne und das Theater als Ort, an dem Leben seziert und beleuchtet wird um uns einen Moment der Intimität zu bescheren. Rausch, Ruhm, Einsamkeit, Heldentum, Alter, Größenwahn, Identitätsfindung sind die großen Themen, die in der Musik /Leben verhandelt werden und genau dort will die Inszenierung ansetzen: anhand der persönlichen Verbindung zu den Liedern werden diese Themen aufgegriffen und zwischen den Bühnenfiguren kommuniziert. Dies geschieht über Musik, autobiographische Einschübe der Musiker und den von der mehrfach ausgezeichneten Autorin Charlotte Luise Fechner geschriebenen Text. Dabei lassen wir die vier an einem Ort aufeinandertreffen, einer Vorhölle, ein Hades in der die vier Superstars dazu verdammt sind vor kleinem Publikum auf einer kleinen Bühne zu spielen, die sie sich auch noch teilen müssen: Die Orangerie in Köln. Ein ewiges Schmoren mit den alten Liedern bis den Abend niemand mehr sehen möchte und die letzte Vorstellung gespielt ist.
Komplettiert werden die Männer durch Amy Winehouse, die dort schon seit fünf Jahren festsitzt, weil sie in Belgrad betrunken ihre letzte Show verweigerte.
Gegenseitig klagen sie sich ihr Leid, übertrumpfen sich und lassen das Künstlerego sprießen. Ein bunter Abend mit Komik und leisen Tönen, lauter Musik und immer wieder verblüffenden Einsichten, wenn harte Lied Texte zart als Gedichte ohne musikalische Begleitung ins Mikrofon gehaucht werden. Live gesungen und performt, teils Playback vorgetragen oder im Karaoke mit dem Publikum vereint, wird den großen Fragen des Lebens auf den Grund gegangen und der Kontakt mit dem Publikum über Türöffner wie z.B. „Heroes“, “Purple Rain“ oder „Eat the rich“ gesucht.
Mit: Bibiana Jimenez, Marc Fischer, Torsten-Peter Schnick, Tomasso Tessitori
Regie/Konzept: Andrea Bleikamp | Textfassung nach Originalzitaten: Charlotte Luise Fechner und Ensemble | Dramaturgie: Rosi Ulrich | Choreografie: Bibiana Jiménez | Musikalische Bearbeitung: Julia Klomfass | Ausstattung: Claus Stump | Video: Jens Standke | Technik: Jan Kutscher | Regieassistenz: Gina Bensch | PR+ÖA: neurohr & andrä GbR
Zeit
Sonntag, 01. Feb 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Weitere Termine
29. Januar 2026, 20:00 Uhr30. Januar 2026, 20:00 Uhr31. Januar 2026, 20:00 Uhr1. Februar 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Mit AQUA@CYCLES untersuchen A.TONAL.THEATER und das renommierte Theater an der Ruhr das Element Wasser auf seine Analogien zu unserem Leben, zu persönlichen Situationen und aktuellen wie zukünftigen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Denken
Über die Veranstaltung
Mit AQUA@CYCLES untersuchen A.TONAL.THEATER und das renommierte Theater an der Ruhr das Element Wasser auf seine Analogien zu unserem Leben, zu persönlichen Situationen und aktuellen wie zukünftigen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Denken wir an WASSER so reicht die Bandbreite der Assoziationen weit – von der persönlichsten aller Erfahrungen mit dem Fruchtwasser als Embryo im Mutterleib über das Meer als Sehnsuchtsort und Schauplatz schwerer Unglücke oder die Erfahrung mit überlaufenden Flüssen als Lebensbedrohung bis hin zu wissenschaftlichen und politischen Fragen des Klimawandels, dem Wassermangel und den daraus folgenden Migrationswellen.
Das Thema Wasser ist eng gekoppelt an „Kreisläufe“: Gerade ältere Menschen wissen um (unterbrochene) Kreisläufe in ihrem Leben und ihrem Körper und sind auf vielfältigste Weise mit dem Element Wasser in Berührung gekommen – bei Geburten, Urlauben oder bedrohlichen Situationen. Wasser – der Lebensspender – wird in Zeiten von Klimawandel und multinationalen Konzernen aber auch zur akuten Bedrohung, zur Ursache für Migration und zum teuren Konsumgut.
Beteiligt sein werden neben 11 Bürger:innen, die Musiker Igor Kirillov (Piana, Cembalo & Elektronik) und Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik), die Sängerin & Performerin Sabina Krauze, der Schauspieler & Tänzer Mohammad Saado Kharouf sowie mit Maria Neumann die aktuelle Ruhrpreisträgerin für Kunst und Wissenschaft - ein langjähriges Ensemblemitglied des Theater an der Ruhr.
Credits:
Performer:innen: Bruno Kirchhof, Claudia Burghardt, Daniela Godde, Frieder Kornfeld, Friedhelm Friebe, Horst Sommerfeld, Karin Oeser, Ingrid Henkes, Majid Taatizadeh, Maria Neumann, Martin Gerhards, Mohammad Saado Kharouf, Sabina Krauze /// Live-Musik & Komposition: Igor Kirillov (Piana & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Monika Odenthal, Videoscreening Bühne & Social Media Videoblog: Susann Martin, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Produktion & PR MH: Britta Stalleiken, Tontechnik: Eduardo Borges, Technik: Thomas Mörl, Dietrich Schuckließ, Layout: molter&sartor, Düsseldorf, PR Köln: neurohr&andrä, Fahrdienst: Schlax
Die Produktion und A.TONAL.THEATER werden gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kunst und Wissenschaft NRW, das Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, das Kultursekretariat NRW und Soziokultur NRW.
Zeit
Sonntag, 01. Feb 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
0221 – 985 45 30 oder post@atonaltheater.de
Weitere Termine
27. November 2025, 20:00 Uhr28. November 2025, 20:00 Uhr29. November 2025, 20:00 Uhr30. November 2025, 18:00 Uhr29. Januar 2026, 20:00 Uhr30. Januar 2026, 20:00 Uhr31. Januar 2026, 20:00 Uhr1. Februar 2026, 18:00 Uhr
04Feb20:0022:00WEHR51: Der Fall RansohoffFrauen im Karneval

Über die Veranstaltung
28. Oktober 2025, 20 Uhr, Em Kölsche Boor, Köln, Tickets 24./25. November 2025, 20 Uhr, Orangerie Theater, Köln, Tickets 27. November 2025, 19.30 Uhr,
Über die Veranstaltung
28. Oktober 2025, 20 Uhr, Em Kölsche Boor, Köln, Tickets
24./25. November 2025, 20 Uhr, Orangerie Theater, Köln, Tickets
27. November 2025, 19.30 Uhr, Bürgerhaus Kalk, Köln, Tickets
30. November 2025, 18 Uhr, Schmelztiegel, Köln, Tickets
12. / 13. Januar 2026, 20 Uhr, Orangerie Theater, Köln, Tickets
19. Januar 2026, 20 Uhr, Em Kölsche Boor, Köln, Tickets
26. / 27. / 28. Januar 2026, 20 Uhr, Orangerie Theater, Köln, Tickets
04. Februar 2026, 20 Uhr, Em Kölsche Boor, Köln, Tickets
Eine Kooperation mit dem Kollektiv "A3"
Prinz, Bauer, Jungfrau! Prinzessin, Bäuerin... Halt! Mit „Der Fall Ransohoff– Frauen im Karneval“ bringt das Kollektiv „A3“ eine packende Stückentwicklung auf die Bühne, die Vergangenheit und Gegenwart des Karnevals miteinander verknüpft und dessen politische Bedeutung neu beleuchtet. Ausgangspunkt ist die Geschichte von Gerti Ransohoff, einer der ersten Büttenrednerinnen im Kölner Karneval: Verheiratet mit einem jüdischen Kaufmann, endet ihre Karriere 1932 tragisch. Das Stück erzählt jedoch nicht nur die Geschichte GertiRansohoffs, sondern nutzt sie als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen, überholten Rollenklischees und erneut aufkommenden rassistischen Strömungen in unserer Gesellschaft. Dabei entworfen wird das Traumbild eines toleranten Karnevals mit Zugänglichkeit und Teilhabe für alle. Auf Gertis Spuren forscht „A3“ nach dem ungenutzten Potenzial dieser ursprünglich als Plattform des politischen Widerstands gedachten Veranstaltung, dem Karneval und den blinden Flecken, die sich im Konfettiregen oft verstecken.
Mitreißend und kritisch entwirft das Ensemble die Vision eines intersektionalen Karnevals, der Raum für alle bietet – bunt, zugänglich und politisch stark. Ein Karneval, der sich traut, mehr zu sein als bloß Party!
Spiel / Konzept: Anna Möbus & Alina Rohde
Regie / Konzept: Andrea Bleikamp | Stückentwicklung / Textfassung: Ensemble | Ausstattung/Licht: Claus Stump
Zeit
(Mittwoch) 20:00 - 22:00
Tickets
siehe oben
Weitere Termine
24. November 2025, 20:00 Uhr25. November 2025, 20:00 Uhr27. November 2025, 19:30 Uhr30. November 2025, 18:00 Uhr12. Januar 2026, 20:00 Uhr13. Januar 2026, 20:00 Uhr19. Januar 2026, 20:00 Uhr26. Januar 2026, 20:00 Uhr27. Januar 2026, 20:00 Uhr28. Januar 2026, 20:00 Uhr4. Februar 2026, 20:00 Uhr
22Feb16:00FUTUR3: Making the StoryUkrainische Fixer im KriegTheater an der Ruhr

Über die Veranstaltung
Ausgezeichnet mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2025 und nominiert für nachtkritik Theatertreffen 2026. Fixer:innen sind das Scharnier zwischen der internationalen Presse und der ukrainischen Bevölkerung. Sie organisieren Reisen, kennen die
Über die Veranstaltung
Ausgezeichnet mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2025 und nominiert für nachtkritik Theatertreffen 2026.
Fixer:innen sind das Scharnier zwischen der internationalen Presse und der ukrainischen Bevölkerung. Sie organisieren Reisen, kennen die kulturellen Codes, schätzen die Gefahrenlage ein, übersetzen Gespräche und stellen Kontakt zu Betroffenen des Kriegsgeschehens her. Was treibt sie trotz der gefährlichen "Frontline-Erfahrung" an, den nächsten Job anzunehmen? Making the Story basiert auf Interviews mit Fixer:innen und Journalist:innen, die die Kölner Theatergruppe Futur3 2024 in Kyjiw geführt hat. Eine intensive Performance voller packender Bilder und treibendem Sound.
„Die Inszenierung kreiert immer wieder Bilder, die fast poetisch, fast mystisch wären, zeigten sie nicht die brutale Realität des Krieges.“ (Kölnische Rundschau)
„Das Ensemble agiert mit Enthusiasmus und Engagement, die Musik und der treibende Sound verleihen dem Abend eine besonders dramatische Tiefe.“ (nachtkritik.de)
In Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln und Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln e.V.
Mit englischen und ukrainischen Übertiteln
Gastspiel in Tschechien: Festival Mesíc Ukrajiny, Prag – 01. März, Reise 27.02. – 02.03.
Von und mit:
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft • Regie: André Erlen • Bühne: Petra Maria Wirth • Kostüme: Julie Wiesen • Regieassistenz: Silvana Mammone • Musik: Jörg Ritzenhoff • Gesang: Mariana Sadovska • Video: Valerij Lisac • Dramaturgie: Lea Goebel • Licht: Boris Kahnert • Produktionsleitung: Theresa Heussen • Übersetzung: Katharina S. Speelmanns • Künstlerische Mitarbeit: Pavlo Yurov
Performance: Lev Friedmann • Anja Jazeschann • Stefan H. Kraft
Live-Musik: Mariana Sadovska • Jörg Ritzenhoff
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW.
Zeit
Sonntag, 22. Feb 2026, 16:00 Uhr
22Feb17:00WEHR51: LE CRI - Der FilmSterbebegleitung für einen BaumKulturbar

Über die Veranstaltung
WEHR51 präsentiert das Video-Hörspiel LE CRI sowie eine Ausstellung mit Artefakten des Protagonisten des ersten Teils des Nachhaltigkeitszyklus:
Über die Veranstaltung
WEHR51 präsentiert das Video-Hörspiel LE CRI sowie eine Ausstellung mit Artefakten des Protagonisten des ersten Teils des Nachhaltigkeitszyklus: Teile der Eiche, die 2023 in einer „Sterbebegleitung“ im Rautenstrauch-Joest-Museum zerkleinert und archiviert wurde.
In LE CRI widmet sich das Kölner Kollektiv WEHR51 dem Verhältnis von Mensch und Natur. Genauer: der Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Das Publikum wurde eingeladen, einem großen, weit vernetzten, wichtigen Freund – einem echten Baum – die letzte Ehre zu erweisen. Es begleitete ihn auf seinem Weg von der Fällung bis zur Verarbeitung. Aufgebahrt im Rautenstrauch-Joest-Museum wurde der Baum von der Trauerrede bis zum Leichenschmaus in einem Transformationsprozess über 14 Tage vom 9. bis 23. Mai 2023 verabschiedet. Dabei spielten diverse künstlerische Formate eine Rolle – Theater, Tanz, Konzert, Lecture, Sound-Video-Installation, Ausstellung, wissenschaftlicher Beitrag, Baumaterial-Workshop und ein appetitliches Waldmenü.
Hintergrund:
LE CRI ist der erste Teil des Zyklus 4Life, einer vierteiligen auf vier Jahre angelegten Serie zu Natur und Nachhaltigkeit. LE CRI widmet sich dem Element Erde.
„4Life“ ist eine Reihe, die sensibilisieren will für die großen Zusammenhänge und die Rolle des Menschen in diesen Beziehungen, die aber darüber hinaus auch Wissen auf eine sinnliche Art vermittelt. Den Umgang mit anderen Elementen und Lebewesen, unserer Umwelt und Erde zu hinterfragen und daraus ein Nachdenken über ein mögliches Szenario zukünftigen Zusammenlebens zu kreieren, ist das Ziel dieses Zyklus. 2023 startet der Zyklus mit dem ersten Teil: Erde. Ihr Vertreter ist ein Baum, genauer gesagt eine Eiche aus einem Wald in Neunkirchen-Seelscheid.
Dokumentationen und Streamings: www.lecri-4life.de.
Anfragen unter: info@wehr51.com oder 0160 8020996
Informationen zum Festival: https://kanaltheater.de/zukunft-jetzt
Schirmherrin: Barbara Foerster (Leiterin Kulturamt Köln)

(c) Phillip Treudt
Barbara Foerster ist Kunsthistorikerin und leitet seit Anfang 2014 das Kulturamt der Stadt Köln. Sie lehrt am Institut für Kunst und Kunsttheorie als Lehrbeauftragte für künstlerisch-mediale Praxis der Universität Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Kunst im öffentlichen Raum. Barbara Foerster liegen Kunst im öffentlichen Raum und Projekte zum Thema kulturelle Stadtentwicklung besonders am Herzen, da diese den unmittelbaren Bezug zum Publikum suchen und Grenzen des künstlerisch zumutbaren austariert und somit stadtgesellschaftliche Fragen erörtern. Bevor sie als wissenschaftliche Referentin für Bildende Kunst, Film und Literatur bei der Stadt Köln anfing, hat sie viele Jahre als Kunstkritikerin gearbeitet. Sie war fünf Jahre Redakteurin im Kulturressort des Mannheimer Morgen und schrieb für das Kunstforum International, den Kunstmarkt des Handelsblatts u.a. Als Redakteurin baute sie zudem zwischen 1999 und 2001 die Kunsthistorischen Arbeitsblätter des Deubner Verlags mit auf. Barbara Foerster studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Köln sowie in Münster, Rom und Perugia.
Konzept: Andrea Bleikamp, Rosi Ulrich, Jens Standke, Philipp Treudt | Mit: Patrick Arnold, Sven Berkowicz, Dunkelwellen (Kai Niggemann, Connie Trieder), Rosa Frey, Neo Hölzemann, Kristina Hopp, Kai Hufnagel, Andreas Kolinski, Nils Amadeus Lange, Laurenz Leky, Constantin Leonard, Mareile Metzner, Kai Niggemann, Paula Noller, Kuai Shen, Jens Standke, Holger Sticht (BUND), Katya Tasheva, Tomasso Tessitori, Sibin Vassilev, Eberhard Weible, Dagmar Wilgo | Gina Bensch, Jan Kutscher, neurohr & andrä, Anke Schmitz, Franziska Schmitz, Tobias Zimmermann. | Foto: Philipp Treudt
Gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, RheinEnergie Stiftung Kultur.
Zeit
Sonntag, 22. Feb 2026, 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Kulturbar
Kulturbar Garlitzer Dorfstr. 4, 14715 Märkisch Luch, Brandenburg
Tickets
März
11Mrz20:00MOUVOIR: UNTIL THE BEGINNINGSTanzplattform Deutschland 2026Staatsoperette, Dresden

Über die Veranstaltung
Eine fesselnde und visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet UNTIL THE BEGINNINGS
Über die Veranstaltung
Eine fesselnde und visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet UNTIL THE BEGINNINGS ein internationales Team von acht Tänzer:innen aus Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musiker:innen aus den Bereichen Percussion und Spoken Word zu einem berührenden Dialog über das Wesen von Gastgeberschaft.
Geben, Nehmen. Ankommen, Loslassen und Grenzen erfahren: Das Ensemble begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause” zu dekonstruieren – in einem Wechselspiel von Begegnungen, Brüchen und Neuanfängen. In diesem Geflecht transkultureller Bewegung erkundet es die Möglichkeiten eines gemeinsamen Grooves. Aktuelle politische Verwicklungen, die in vielen Teilen der Welt Gastfreundschaft kriminalisieren, Konzepte von Jacques Derrida und Anne Dufourmantelle, aber auch Bilder utopischer Gemeinschaftsräume sind ausschlaggebender Impuls.
Die Regisseurinnen Alesandra Seutin (künstlerische Leiterin der École des Sables, Senegal) und Stephanie Thiersch (künstlerische Leiterin von MOUVOIR, Deutschland) weben aus ihren künstlerischen und kulturellen Welten einen choreografischen Teppich, der Fragen stellt, aufrüttelt und fordert. Eine melancholische Betrachtung, die daneben Freude und Zuversicht gibt.
Die Entstehung von UNTIL THE BEGINNINGS wird begleitet durch das Online-Magazin SYBL von MOUVOIR. Die partizipative Plattform ermuntert beteiligte und nicht-beteiligte Künstler:innen, Freund:innen und Interessierte, eigene Ideen zum Thema Gastgeberschaft beizusteuern und so am kreativen Prozess des Stücks teilzuhaben.
Mitmachen ist ganz einfach: sybl.de.
Zeit
Mittwoch, 11. Mrz 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Staatsoperette, Dresden
Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
Weitere Termine
11. März 2026, 20:00 Uhr12. März 2026, 18:00 Uhr
12Mrz18:00MOUVOIR: UNTIL THE BEGINNINGSTanzplattform Deutschland 2026Staatsoperette, Dresden

Über die Veranstaltung
Eine fesselnde und visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet UNTIL THE BEGINNINGS
Über die Veranstaltung
Eine fesselnde und visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet UNTIL THE BEGINNINGS ein internationales Team von acht Tänzer:innen aus Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musiker:innen aus den Bereichen Percussion und Spoken Word zu einem berührenden Dialog über das Wesen von Gastgeberschaft.
Geben, Nehmen. Ankommen, Loslassen und Grenzen erfahren: Das Ensemble begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause” zu dekonstruieren – in einem Wechselspiel von Begegnungen, Brüchen und Neuanfängen. In diesem Geflecht transkultureller Bewegung erkundet es die Möglichkeiten eines gemeinsamen Grooves. Aktuelle politische Verwicklungen, die in vielen Teilen der Welt Gastfreundschaft kriminalisieren, Konzepte von Jacques Derrida und Anne Dufourmantelle, aber auch Bilder utopischer Gemeinschaftsräume sind ausschlaggebender Impuls.
Die Regisseurinnen Alesandra Seutin (künstlerische Leiterin der École des Sables, Senegal) und Stephanie Thiersch (künstlerische Leiterin von MOUVOIR, Deutschland) weben aus ihren künstlerischen und kulturellen Welten einen choreografischen Teppich, der Fragen stellt, aufrüttelt und fordert. Eine melancholische Betrachtung, die daneben Freude und Zuversicht gibt.
Die Entstehung von UNTIL THE BEGINNINGS wird begleitet durch das Online-Magazin SYBL von MOUVOIR. Die partizipative Plattform ermuntert beteiligte und nicht-beteiligte Künstler:innen, Freund:innen und Interessierte, eigene Ideen zum Thema Gastgeberschaft beizusteuern und so am kreativen Prozess des Stücks teilzuhaben.
Mitmachen ist ganz einfach: sybl.de.
Zeit
Donnerstag, 12. Mrz 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Staatsoperette, Dresden
Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden
Weitere Termine
11. März 2026, 20:00 Uhr12. März 2026, 18:00 Uhr
