URBÄNG! 09.-12.10.19
Das Festival für performative Künste in Köln nimmt die urbane Gesellschaft unter die Lupe, fragt nach ihrer Ästhetik, Toleranz, Vielfalt und dem subjektiven Blick. Im Zeichen der Begegnung bietet URBÄNG! dem Publikum Möglichkeiten der Beteiligung und fordert dazu heraus, sich in der Rolle als Bürger*in ernst zu nehmen.
Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln
Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln ist ein Zusammenschluss der freien Kölner Tanz- und Theatergruppen A.TONAL.THEATER, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und WEHR51 (früher theater-51grad). Die Freihandelszone bietet den freien Ensembles durch strukturelle Maßnahmen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Logistik und Produktion eine professionelle Plattform für ihr kreatives Schaffen. Darüber hinaus werden durch tiefgreifende Synergieeffekte künstlerische Projekte ermöglicht, die für einzelne Ensembles nur schwer realisierbar wären.

A.TONAL. THEATER
A.TONAL.THEATER erarbeitet multidisziplinäre Projekte – Uraufführungen und Stückentwicklungen – im Grenzbereich von Sprech- und
Musiktheater.

Futur3
Futur3 sucht für seine Produktionen Aufführungsorte außerhalb fester Theaterhäuser, macht die Stadt selbst zur Bühne und inszeniert oftmals mit aufwändiger Logistik auf einen bestimmten Raum hin. Das Publikum ist stets aktiv gefordert.

MOUVOIR
Authentisch wie experimentell verhandeln die vielschichtigen Inszenierungen von MOUVOIR die wesentlichen Bereiche unseres modernen Lebens. Als kompromisslose Beobachterin seziert Stephanie Thiersch mit MOUVOIR ihre Umwelt.

WEHR51
Der vielfältige und interdisziplinäre Ansatz des WEHR51 (die Fusion von theater-51grad und wehrtheater) ist dem Experiment verpflichtet und die Bühne wird zum Ort der utopischen Kommunikation.
Veranstaltungen
Oktober

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Foto: ©Thomas Aurin
Zeit
Donnerstag, 01. Okt 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Deutsche Oper Berlin
Tischlerei, Richard-Wagner-Straße / Ecke Zillestraße, 10585 Berlin
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei. Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung),
Über die Veranstaltung
Stephanie Thiersch übernimmt Regie, Choreografie und Bühnenkonzept für eine expremientelle Oper an der Deutschen Oper Berlin. SUNVILLE ist das Eröffnungsstück der neuen Intendanz der Tischlerei.
Musiktheater von Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto) und Stephanie Thiersch (Regie)
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Foto: ©Thomas Aurin
Zeit
Freitag, 02. Okt 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Deutsche Oper Berlin
Tischlerei, Richard-Wagner-Straße / Ecke Zillestraße, 10585 Berlin
Weitere Termine
25. September 2026, 20:00 Uhr26. September 2026, 20:00 Uhr27. September 2026, 18:00 Uhr30. September 2026, 20:00 Uhr1. Oktober 2026, 20:00 Uhr2. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Performance. Partnerschaft. Partizipation. Polarisierung. Party. URBÄNG! 2026 ist mehr als ein Festival – es ist eine Einladung, die Grenzen der Unterhaltung zu sprengen und sich auf das Unerwartete einzulassen. Freut euch
Über die Veranstaltung
Performance. Partnerschaft. Partizipation. Polarisierung. Party.
URBÄNG! 2026 ist mehr als ein Festival – es ist eine Einladung, die Grenzen der Unterhaltung zu sprengen und sich auf das Unerwartete einzulassen. Freut euch auf unerwartete Acts, musikalische Begegnungen, hitzige Diskussionen und philosophische Eskapaden.
Vom 7.–10. Oktober 2026 verwandelt sich das Orangerie Theater erneut in einen Hotspot der zeitgenössischen Kunst. Das Festival der Freihandelszone – veranstaltet von den vier Ensembles WEHR51, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und A.TONAL.THEATER – lädt ein zu einem internationalen, trendsetzenden und unvergesslichen Erlebnis: Konzerte, Gespräche, Performances, Theater, Tanz und Poesie verschmelzen zu einem einzigartigen Kosmos der Sinne.
Performance. Partnership. Participation. Polarization. Party.
URBÄNG! 2026 is more than just a festival—it’s an invitation to push the boundaries of entertainment and embrace the unexpected. Look forward to unexpected acts, musical encounters, heated discussions, and philosophical escapades.
From October 7–10, 2026, the Orangerie Theater will once again transform into a hotspot for contemporary art. The Free Trade Zone Festival—organized by the four ensembles WEHR51, Futur3, MOUVOIR/Stephanie Thiersch und A.TONAL.THEATER —invites you to an international, trendsetting, and unforgettable experience: concerts, talks, performances, theater, dance, and poetry merge into a unique cosmos of the senses.
Zeit
Samstag, 07. Okt 2026, Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets

Über die Veranstaltung
Der bulgarische Ausnahmekünstler kehrt zurück! Schon 2015 war er Gast der Freihandelszone – damals mit „P Project“, einer Performance, die schonungslos Kapitalismus und die Grenzen des Theaters analysiert. 2026 präsentiert
Über die Veranstaltung
Der bulgarische Ausnahmekünstler kehrt zurück! Schon 2015 war er Gast der Freihandelszone – damals mit „P Project“, einer Performance, die schonungslos Kapitalismus und die Grenzen des Theaters analysiert. 2026 präsentiert er Di/STRAUSS-Technik: Dieser partizipative Musik- und Tanzkurs, inspiriert von der Musik des Walzerkönigs Johann Strauss II., beflügelt die Lebensfreude, den Mut zum Singen, die körperliche Freiheit und die Sehnsüchte des Publikums.
The extraordinary Bulgarian artist returns! Already a guest of Freihandelszone in 2015 with "P Project", a performance that ruthlessly analyzed capitalism and the limits of theater, Dimchev now presents „DI/Strauss Technique“: This participatory music and dance workshop, inspired by the music of the Waltz King Johann Strauss II, fuels the joy of life, the courage to sing, physical freedom, and the longings of the audience.
Zeit
Mittwoch, 07. Okt 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Weitere Termine
7. Oktober 2026, 18:00 Uhr7. Oktober 2026, 20:30 Uhr

Über die Veranstaltung
Der bulgarische Ausnahmekünstler kehrt zurück! Schon 2015 war er Gast der Freihandelszone – damals mit „P Project“, einer Performance, die schonungslos Kapitalismus und die Grenzen des Theaters analysiert. 2026 präsentiert
Über die Veranstaltung
Der bulgarische Ausnahmekünstler kehrt zurück! Schon 2015 war er Gast der Freihandelszone – damals mit „P Project“, einer Performance, die schonungslos Kapitalismus und die Grenzen des Theaters analysiert. 2026 präsentiert er Di/STRAUSS-Technik: Dieser partizipative Musik- und Tanzkurs, inspiriert von der Musik des Walzerkönigs Johann Strauss II., beflügelt die Lebensfreude, den Mut zum Singen, die körperliche Freiheit und die Sehnsüchte des Publikums.
The extraordinary Bulgarian artist returns! Already a guest of Freihandelszone in 2015 with "P Project", a performance that ruthlessly analyzed capitalism and the limits of theater, Dimchev now presents „DI/Strauss Technique“: This participatory music and dance workshop, inspired by the music of the Waltz King Johann Strauss II, fuels the joy of life, the courage to sing, physical freedom, and the longings of the audience.
Zeit
Mittwoch, 07. Okt 2026, 20:30 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Weitere Termine
7. Oktober 2026, 18:00 Uhr7. Oktober 2026, 20:30 Uhr
08Okt18:30URBÄNG!Konzert KlauenElectro-Post-PunkOrangerie Theater, Köln

Über die Veranstaltung
In unterschiedlichen Konstellationen und Namen entwickeln die Kölner Klauen seit den 2000ern ihre Version von Electro-Post-Punk. Zu zweit als ELECTRIC BEATNIKS, die später zu einer vierköpfigen Band anwuchsen, sich in
Über die Veranstaltung
In unterschiedlichen Konstellationen und Namen entwickeln die Kölner Klauen seit den 2000ern ihre Version von Electro-Post-Punk. Zu zweit als ELECTRIC BEATNIKS, die später zu einer vierköpfigen Band anwuchsen, sich in KLAUEN umbenannten, um wieder zu zweit beim Wesentlichen zu landen: ihren manisch-ekstatisch tanzbaren Songs meist über die Beschissenheit der Dinge. Sie hassen, aber sie lieben auch. Und sie klauen nur so viel, dass niemand was merkt.
Since the 2000s, the Cologne-based band Klauen has been developing its own take on electro-post-punk under various lineups and names. Starting as a duo called ELECTRIC BEATNIKS, they later expanded into a four-piece band, renamed themselves KLAUEN, and then returned to a duo to focus on what matters most: their manic, ecstatic, danceable songs—mostly about how shitty things are. They hate, but they also love. And they steal just enough that no one notices.
Zeit
Donnerstag, 08. Okt 2026, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets

Über die Veranstaltung
Eine hybride Performance zwischen Körper, Klang und Technologie. Donnarumma, bekannt für seine experimentellen Ansätze, verbindet physische Präsenz mit digitalen Klängen und schafft so eine immersive Erfahrung, die das Publikum in
Über die Veranstaltung
Eine hybride Performance zwischen Körper, Klang und Technologie. Donnarumma, bekannt für seine experimentellen Ansätze, verbindet physische Präsenz mit digitalen Klängen und schafft so eine immersive Erfahrung, die das Publikum in eine Welt zwischen Stille und Lärm, zwischen Mensch und Maschine entführt. „Ex Silens“ ist kein Konzert, keine Installation – es ist ein Erlebnis, das alle Sinne herausfordert.
- Das Stück kommt ohne Lautsprache aus und ist daher zugänglich für d/Deaf und Hörpublikum.
- Anschließend Q&A mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (in Kooperation mit Un-Label)!
A hybrid performance blending body, sound, and technology. Donnarumma, known for his experimental approaches, combines physical presence with digital sounds, creating an immersive experience that transports the audience into a world between silence and noise, between human and machine. „Ex Silens“ is not a concert, not an installation—it is an experience that challenges all the senses.
- The play does not use spoken language and is therefore accessible to d/Deaf and hearing audiences.
- Followed by a Q&A session with translation into German Sign Language (in cooperation with Un-Label)!
Zeit
Donnerstag, 08. Okt 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets

Über die Veranstaltung
In „Simple Machines“ zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet. Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles
Über die Veranstaltung
In „Simple Machines“ zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet. Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles so effizient und billig wie möglich zu gestalten. Als Reaktion darauf hat Ugo alle seine Tänzer entlassen und erforscht, wie er seine eigenen Roboter züchten und trainieren kann. Sie schlüpfen aus verrückten Kokons und krabbeln dann wie seltsame Raupen über den Tisch. Manche bekommen Haare, andere tappen wie kleine Hunde herum. Mithilfe künstlicher Intelligenz lässt er sie ihre eigene Tanzperformance entwickeln. Dann verschwindet auch Ugos Job als Choreograf … „Simple Machines“ ist ein Versuch, den Menschen im Schaffensprozess vollständig überflüssig zu machen. Willkommen in der Zukunft.
Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen, den Robotern in der Installation „Arena“ – dem ersten Teil des Zyklus „Forced Labor“, der als Kulisse für „Simple Machines“ dient – selbst neue Bewegungen beizubringen.
URBÄNG!-Special im Anschluss, ca. 22:00 Uhr: DJ-Set (Ambient und mehr) mit Video-Projektion, in Kooperation mit Radio 674.fm.
In „Simple Machines“, Ugo Dehaes demonstrates how he breeds and trains robots to become dancers. We live in a world dominated by economic principles that push us to make everything as efficient and cheap as possible. In response, Ugo has fired all his human dancers and is exploring how to grow and train his own robots. They emerge from crazy cocoons and crawl across the table like strange caterpillars. Some grow hair, others scurry around like little dogs. Using artificial intelligence, he lets them develop their own dance performance. Eventually, even Ugo’s job as a choreographer becomes obsolete. Simple Machines is an attempt to make humans completely redundant in the creative process. Welcome to the future.
After the performance, the audience is invited to teach the robots new movements in the installation "Arena"—the first part of the cycle "Forced Labor", which serves as the backdrop for Simple Machines.
URBÄNG!-Special following that, around 10:00 p.m.: DJ set (ambient and more) with video projection, in collaboration with Radio 674.fm.
Zeit
Freitag, 09. Okt 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Weitere Termine
9. Oktober 2026, 18:00 Uhr9. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
In „Simple Machines“ zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet. Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles
Über die Veranstaltung
In „Simple Machines“ zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet. Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles so effizient und billig wie möglich zu gestalten. Als Reaktion darauf hat Ugo alle seine Tänzer entlassen und erforscht, wie er seine eigenen Roboter züchten und trainieren kann. Sie schlüpfen aus verrückten Kokons und krabbeln dann wie seltsame Raupen über den Tisch. Manche bekommen Haare, andere tappen wie kleine Hunde herum. Mithilfe künstlicher Intelligenz lässt er sie ihre eigene Tanzperformance entwickeln. Dann verschwindet auch Ugos Job als Choreograf … „Simple Machines“ ist ein Versuch, den Menschen im Schaffensprozess vollständig überflüssig zu machen. Willkommen in der Zukunft.
Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen, den Robotern in der Installation „Arena“ – dem ersten Teil des Zyklus „Forced Labor“, der als Kulisse für „Simple Machines“ dient – selbst neue Bewegungen beizubringen.
URBÄNG!-Special im Anschluss, ca. 22:00 Uhr: DJ-Set (Ambient und mehr) mit Video-Projektion, in Kooperation mit Radio 674.fm.
In „Simple Machines“, Ugo Dehaes demonstrates how he breeds and trains robots to become dancers. We live in a world dominated by economic principles that push us to make everything as efficient and cheap as possible. In response, Ugo has fired all his human dancers and is exploring how to grow and train his own robots. They emerge from crazy cocoons and crawl across the table like strange caterpillars. Some grow hair, others scurry around like little dogs. Using artificial intelligence, he lets them develop their own dance performance. Eventually, even Ugo’s job as a choreographer becomes obsolete. Simple Machines is an attempt to make humans completely redundant in the creative process. Welcome to the future.
After the performance, the audience is invited to teach the robots new movements in the installation "Arena"—the first part of the cycle "Forced Labor", which serves as the backdrop for Simple Machines.
URBÄNG!-Special following that, around 10:00 p.m.: DJ set (ambient and more) with video projection, in collaboration with Radio 674.fm.
Zeit
Freitag, 09. Okt 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Weitere Termine
9. Oktober 2026, 18:00 Uhr9. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Die Welt befindet sich in einem Dauerkrisenzustand, in dem gegenseitige Humanisierung über Identitätskategorien und politische Unterschiede hinweg immer unmöglicher scheinen. Gängige Moral-und Wertediskurse scheitern zunehmend. Stattdessen müssen wir grundlegend unsere
Über die Veranstaltung
Die Welt befindet sich in einem Dauerkrisenzustand, in dem gegenseitige Humanisierung über Identitätskategorien und politische Unterschiede hinweg immer unmöglicher scheinen. Gängige Moral-und Wertediskurse scheitern zunehmend. Stattdessen müssen wir grundlegend unsere menschliche Natur und das Gehirn dahinter besser verstehen: Was passiert im Gehirn, wenn wir Angst vor Fremden oder Dehumanisierung gegenüber dem Gegner oder Furcht gegenüber einer liberal-offenen Zukunft empfinden? Mit welcher politischen und künstlerischen Sprache können diese kognitiven Mechanismen adressiert und gar geändert werden? Dieser Vortrag zeichnet eine neue politische Philosophie, basierend auf unserer menschlichen neuronalen und biologischen Existenz, auf, mit der wir die schwierigen Herausforderungen unserer Zeit kognitiv und körperlich angehen können.
Eintritt frei!
The world is in a state of perpetual crisis, where mutual humanization across identity categories and political differences seems increasingly impossible. Conventional moral and value discourses are failing. Instead, we must fundamentally better understand our human nature and the brain behind it: What happens in the brain when we feel fear of strangers, dehumanization toward opponents, or apprehension about a liberal-open future? What political and artistic language can address and even change these cognitive mechanisms? This lecture outlines a new political philosophy based on our human neuronal and biological existence, enabling us to tackle the difficult challenges of our time both cognitively and physically.
Free admission!
Zeit
Samstag, 10. Okt 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets

Über die Veranstaltung
Oleksii Dorichevsky ist Soldat in der ukrainischen Armee und Theatermacher. In „The Edge of Fear“ erzählt er von seinen eigenen Erfahrungen mit der Angst an der Front und im Alltag.
Über die Veranstaltung
Oleksii Dorichevsky ist Soldat in der ukrainischen Armee und Theatermacher. In „The Edge of Fear“ erzählt er von seinen eigenen Erfahrungen mit der Angst an der Front und im Alltag. Als Theatermacher weiß er, dass es im Theater oft um das Erkennen und den Umgang mit den eigenen Emotionen geht. Der Ausbruch des großen Krieges in der Ukraine, der Eintritt in die Armee, die Kampfhandlungen – diese Ereignisse sind mit einer explosiven Ladung an Emotionen verbunden. Das Theater versucht als Mittel, diese Emotionen zu erfassen. Deshalb versucht Oleksii gemeinsam mit dem Publikum, mithilfe des Theaters das Wesen seiner Angst zu hinterfragen und zu verstehen.
Eintritt frei!
Oleksii Dorichevsky is a soldier in the Ukrainian army and a theater maker. In „The Edge of Fear“, he shares his personal experiences with fear at the front and in daily life. As a theater maker, he knows that theater often deals with recognizing and confronting one’s own emotions. The outbreak of the large-scale war in Ukraine, joining the army, and combat operations are events charged with explosive emotions. Theater serves as a means to grasp these emotions. Therefore, Oleksii, together with the audience, attempts to use theater to question and understand the nature of his fear.
Free admission!
Zeit
Samstag, 10. Okt 2026, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
Über die Veranstaltung
Panel mit Liya Yu und Olexii Dorichevsky, moderiert von Dorothea Marcus Das Gefühl der Angst kann ein wichtiges Warnsignal für Gefahren sein und gleichzeitig auch lähmen. Der Fokus auf
Über die Veranstaltung
Panel mit Liya Yu und Olexii Dorichevsky, moderiert von Dorothea Marcus
Das Gefühl der Angst kann ein wichtiges Warnsignal für Gefahren sein und gleichzeitig auch lähmen. Der Fokus auf Bedrohungen kann deshalb individuelle und gesellschaftliche (Zukunfts-) Ängste verfestigen, die den Handlungsspielraum weiterer einengen. In dem Panel „Jenseits der Angst“ diskutieren die Philosophin für neruopolitics Liya Yu und der ukrainische Theatermacher und Soldat Olexii Dorichevsky, ob und wie die Angst auch Chance für das Navigieren durch Krisenzeiten sein kann.
Eintritt frei!
Beyond Fear – Art and Politics in Emotional Times. Panel with Liya Yu and Olexii Dorichevsky, moderated by Dorothea Marcus
The feeling of fear can be an important warning sign of danger, yet it can also be paralyzing. Focusing on threats can therefore reinforce individual and societal fears—including fears about the future—which further restrict our scope for action. In the panel “Beyond Fear,” Liya Yu, a philosopher specializing in neuropolitics, and Olexii Dorichevsky, a Ukrainian theater artist and soldier, will discuss whether and how fear can also present an opportunity for navigating times of crisis.
Free admission!
Zeit
Samstag, 10. Okt 2026, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets

Über die Veranstaltung
Ein gruselig-komisches Drama mit dem Charme alter Horrorfilme: Ein harmloser Campingausflug mit Freunden nimmt eine düstere Wendung. Storms und Leirens spielen mit unseren Ängsten – zwischen Lachen und Schrecken. Ihr
Über die Veranstaltung
Ein gruselig-komisches Drama mit dem Charme alter Horrorfilme: Ein harmloser Campingausflug mit Freunden nimmt eine düstere Wendung. Storms und Leirens spielen mit unseren Ängsten – zwischen Lachen und Schrecken. Ihr Versprechen: „Nichts ist schrecklicher als die letzten zwanzig Minuten eines Marshmallow-BBQ!“ Wer traut sich da noch ein Marshmallow zu nehmen?
URBÄNG!-Special: Im Anschluss, ca. 22:00 Uhr: URBÄNG!-Abriss-Party mit Konzert und DJ.
A creepy-comic drama with the charm of old horror films: A harmless camping trip with friends takes a dark turn. Storms and Leirens play with our fears—between laughter and terror. Their promise: "Nothing is more terrifying than the last twenty minutes of a Marshmallow BBQ!" Who dares to take a marshmallow now?
URBÄNG!-Special: Following that, around 10:00 p.m.: URBÄNG! demolition party with a concert and a DJ.
Zeit
Samstag, 10. Okt 2026, 20:30 Uhr
Veranstaltungsort
Orangerie Theater, Köln
Volksgartenstraße 25, 50677 Köln
Tickets
18Okt18:00MOUVOIR: Cobalt GardenEin choreografisches KonzertAlte Kirche, Krefeld

Über die Veranstaltung
„Es gibt also Länder ohne Orte und Geschichten ohne Chronologie … kurz gesagt, in den angenehmen Gefilden der Utopien.“ (Michel Foucault) Mit COBALT GARDEN entwirft die Choreografin Stephanie Thiersch eine eindringliche
Über die Veranstaltung
„Es gibt also Länder ohne Orte und Geschichten ohne Chronologie … kurz gesagt, in den angenehmen Gefilden der Utopien.“ (Michel Foucault)
Mit COBALT GARDEN entwirft die Choreografin Stephanie Thiersch eine eindringliche Performance für drei Tänzerinnen und das Kölner Vokalensemble, erweitert durch neue Kompositionen der japanischen Komponistin Malika Kishino. Barocke Vokalkunst, zeitgenössischer Tanz und neue Musik verschmelzen zu einem vielschichtigen Resonanzraum, in dem sich Körper, Stimmen und Klänge gegenseitig durchdringen.
COBALT GARDEN spürt der Sehnsucht nach einem irdischen Elysium nach – einem Ort der Harmonie –, während zugleich das Chaos an die Oberfläche drängt. Licht und Schatten, Vision und Abgrund liegen dicht beieinander. In diesem Spannungsfeld entstehen atmende Strukturen, fragile Zwischenreiche, wie aus Foucaults utopischen „Gefilden“ herausgelöst.
Musikalisch bewegt sich die Produktion im Umkreis der historischen Geburtsstunde der Oper, in der sich religiöse Strenge und emotionale Explosion erstmals begegneten. Stilisierte polyphone Chorwerke stehen neuen, von Rezitationen buddhistischer Sutren inspirierten Kompositionen gegenüber. Neben bekannten Werken der Barockzeit – etwa Tistis est anima mea von Gesualdo oder O nata lux von Thomas Tallis – erklingen außergewöhnliche Madrigale von weniger bekannten Komponistinnen Francesca Caccini und Barbara Strozzi.
COBALT GARDEN öffnet einen temporären Möglichkeitsraum: eine poetische, zugleich fragile Vision davon, wie sich Klang, Bewegung und Raum zu einer utopischen Landschaft verweben.
Eine Koproduktion von zamus: Zentrum für alte Musik und MOUVOIR e. V.
Konzept/Regie/Choreografie: Stephanie Thiersch
Auftragskomposition: Malika Kishino
Chor: Kölner Vokalsolisten
Tanz: Magdalena Öttl, Manon Parent, Polina Sonis
Theorbe: Sören Leupold
Choreografische Assistenz: Manon Parent
Kostüm: #31#
Bühne/Licht: Jasper Diekamp
Musik von Johann Hermann Schein, Claudio Monteverdi, Carlo Gesualdo, Thomas Tallis, Francesca Caccini, Barbara Strozzi u. a. sowie ein Kompositionsauftrag von zamus: zentrum für alte
musik (KGAM e. V.) an Malika Kishino, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung
Fotos: Martin Rottenkolber
Zeit
Sonntag, 18. Okt 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Kirche, Krefeld
November

Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter wird die Grenze verschoben. Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und
Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter
wird die Grenze verschoben.
Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und Beziehungen zunehmend durch Kontrolle organisiert werden. Ausgangspunkt sind die kleinen Kämpfe am Gartenzaun ebenso wie die großen Gesten der Aneignung.
Vertreter:innen der House-Dance-Szene und des zeitgenössischen Tanzes bringen Bewegung, Spoken Word und Live-Musik in Resonanz. Das Wechselspiel der Stimmen bildet dabei ebenso ein Fundament wie House-Musik – entwickelt in den Schwarzen und queeren Communities Chicagos und New Yorks als Praxis, in der Gemeinschaft nicht vorausgesetzt wird, sondern immer wieder neu entsteht. Die zeitdiagnostischen Texte der Schriftstellerin Kathrin Röggla über Vorstadtgärten und Rassismen treffen auf elektronische Klangwelten, Vokaltechniken und die musikalischen Archive der:des südafrikanischen Komponist:in Monthati Masebe.
Altersempfehlung und Triggerhinweis: ab 14 Jahre. Verwendete Texte erzählen mitunter von Gewalt gegen Frauen und Minderheiten.
CREDITS:
Libretto/Text: Kathrin Röggla
Komposition/Live-Performance: Monthati Masebe
Konzept/Regie/Bühne: Stephanie Thiersch
Choreografie House Dance: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK)
Kreation/Tanz/Stimme: Fredrika Burvall, Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Gifty Lartey, Roshanak Morrowatian, Felicia Nilsson, Laura Schönlau
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Choreografische Assistenz: Marcela Ruiz Quintero
Kostüm: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas
Management: Dwayne Holliday
Produktionsleitung: Sarah Heinrich
PR: neurohr & andrä / Nina Lobinger (MOUVOIR)
Finanzen: transmissions GmbH
Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Stadt Köln
Koproduktion: MOUVOIR e.V., Depot Köln, tanzhaus nrw, Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
MOUVOIR/Stephanie Thiersch Köln wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Zeit
Freitag, 06. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
tanzhaus nrw, Düsseldorf
Erkrather Straße 30 40233 Düsseldorf
Weitere Termine
6. November 2026, 20:00 Uhr7. November 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter wird die Grenze verschoben. Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und
Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter
wird die Grenze verschoben.
Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und Beziehungen zunehmend durch Kontrolle organisiert werden. Ausgangspunkt sind die kleinen Kämpfe am Gartenzaun ebenso wie die großen Gesten der Aneignung.
Vertreter:innen der House-Dance-Szene und des zeitgenössischen Tanzes bringen Bewegung, Spoken Word und Live-Musik in Resonanz. Das Wechselspiel der Stimmen bildet dabei ebenso ein Fundament wie House-Musik – entwickelt in den Schwarzen und queeren Communities Chicagos und New Yorks als Praxis, in der Gemeinschaft nicht vorausgesetzt wird, sondern immer wieder neu entsteht. Die zeitdiagnostischen Texte der Schriftstellerin Kathrin Röggla über Vorstadtgärten und Rassismen treffen auf elektronische Klangwelten, Vokaltechniken und die musikalischen Archive der:des südafrikanischen Komponist:in Monthati Masebe.
Altersempfehlung und Triggerhinweis: ab 14 Jahre. Verwendete Texte erzählen mitunter von Gewalt gegen Frauen und Minderheiten.
CREDITS:
Libretto/Text: Kathrin Röggla
Komposition/Live-Performance: Monthati Masebe
Konzept/Regie/Bühne: Stephanie Thiersch
Choreografie House Dance: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK)
Kreation/Tanz/Stimme: Fredrika Burvall, Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Gifty Lartey, Roshanak Morrowatian, Felicia Nilsson, Laura Schönlau
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Choreografische Assistenz: Marcela Ruiz Quintero
Kostüm: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas
Management: Dwayne Holliday
Produktionsleitung: Sarah Heinrich
PR: neurohr & andrä / Nina Lobinger (MOUVOIR)
Finanzen: transmissions GmbH
Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Stadt Köln
Koproduktion: MOUVOIR e.V., Depot Köln, tanzhaus nrw, Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
MOUVOIR/Stephanie Thiersch Köln wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Zeit
Samstag, 07. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
tanzhaus nrw, Düsseldorf
Erkrather Straße 30 40233 Düsseldorf
Weitere Termine
6. November 2026, 20:00 Uhr7. November 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die
Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Im Anschluss an die Vorstellung vom 10. Juli gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen.
Am 11. Juli wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Bild: Timo Vogt; Mit: Stefan H. Kraft, Oleksandra Boldareva
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Spiel: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft | Regie: André Erlen | Bühnen- und Kostümbild: Michaela Muchina | Regie- und Projektassistenz: Annika Loh | Text: Charlotte Luise Fechner | Dramaturgie: Sandra Nuy | Musik: Jörg Ritzenhoff | Licht: Boris Kahnert | Video: Valerij Lisac | Outside Eye: Sarah Youssef
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Glotzt nicht so romantisch! #rhein #schön #landschaft #nierengulasch #ideologie bildet den Auftakt zu der dreiteiligen Reihe Made in Deutschland, in der Futur3 soziale Identitäten und ihr Verhältnis zu geografischen Räumen in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung stellt.
Die Produktion wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW
Zeit
Mittwoch, 11. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
Weitere Termine
11. November 2026, 20:00 Uhr12. November 2026, 20:00 Uhr13. November 2026, 20:00 Uhr14. November 2026, 20:00 Uhr15. November 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die
Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Im Anschluss an die Vorstellung vom 10. Juli gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen.
Am 11. Juli wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Bild: Timo Vogt; Mit: Stefan H. Kraft, Oleksandra Boldareva
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Spiel: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft | Regie: André Erlen | Bühnen- und Kostümbild: Michaela Muchina | Regie- und Projektassistenz: Annika Loh | Text: Charlotte Luise Fechner | Dramaturgie: Sandra Nuy | Musik: Jörg Ritzenhoff | Licht: Boris Kahnert | Video: Valerij Lisac | Outside Eye: Sarah Youssef
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Glotzt nicht so romantisch! #rhein #schön #landschaft #nierengulasch #ideologie bildet den Auftakt zu der dreiteiligen Reihe Made in Deutschland, in der Futur3 soziale Identitäten und ihr Verhältnis zu geografischen Räumen in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung stellt.
Die Produktion wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW
Zeit
Donnerstag, 12. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
Weitere Termine
11. November 2026, 20:00 Uhr12. November 2026, 20:00 Uhr13. November 2026, 20:00 Uhr14. November 2026, 20:00 Uhr15. November 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die
Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Im Anschluss an die Vorstellung vom 10. Juli gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen.
Am 11. Juli wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Bild: Timo Vogt; Mit: Stefan H. Kraft, Oleksandra Boldareva
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Spiel: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft | Regie: André Erlen | Bühnen- und Kostümbild: Michaela Muchina | Regie- und Projektassistenz: Annika Loh | Text: Charlotte Luise Fechner | Dramaturgie: Sandra Nuy | Musik: Jörg Ritzenhoff | Licht: Boris Kahnert | Video: Valerij Lisac | Outside Eye: Sarah Youssef
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Glotzt nicht so romantisch! #rhein #schön #landschaft #nierengulasch #ideologie bildet den Auftakt zu der dreiteiligen Reihe Made in Deutschland, in der Futur3 soziale Identitäten und ihr Verhältnis zu geografischen Räumen in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung stellt.
Die Produktion wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW
Zeit
Freitag, 13. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
Weitere Termine
11. November 2026, 20:00 Uhr12. November 2026, 20:00 Uhr13. November 2026, 20:00 Uhr14. November 2026, 20:00 Uhr15. November 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die
Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Im Anschluss an die Vorstellung vom 10. Juli gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen.
Am 11. Juli wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Bild: Timo Vogt; Mit: Stefan H. Kraft, Oleksandra Boldareva
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Spiel: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft | Regie: André Erlen | Bühnen- und Kostümbild: Michaela Muchina | Regie- und Projektassistenz: Annika Loh | Text: Charlotte Luise Fechner | Dramaturgie: Sandra Nuy | Musik: Jörg Ritzenhoff | Licht: Boris Kahnert | Video: Valerij Lisac | Outside Eye: Sarah Youssef
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Glotzt nicht so romantisch! #rhein #schön #landschaft #nierengulasch #ideologie bildet den Auftakt zu der dreiteiligen Reihe Made in Deutschland, in der Futur3 soziale Identitäten und ihr Verhältnis zu geografischen Räumen in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung stellt.
Die Produktion wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW
Zeit
Samstag, 14. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
Weitere Termine
11. November 2026, 20:00 Uhr12. November 2026, 20:00 Uhr13. November 2026, 20:00 Uhr14. November 2026, 20:00 Uhr15. November 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die
Über die Veranstaltung
Der Rhein: Eine Flusslandschaft, die politisch aufgeladen ist wie keine zweite und die mitten hineinführt in die Frage, was (oder wer) das eigentlich ist: Deutschland. Seit der Romantik, als die ersten Reisenden aus England das Mittelrheintal touristisch entdeckten, werden der Rhein und seine Ufer in Gedichten, Sagen und Bildern auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bezogen. In der Landschaft wurde etwas wahrgenommen, das die eigene politische Existenz greifbarer machte. Futur3 begibt sich auf die Spuren dieser Reisenden und fragt, welche Bilder heute noch über den Rhein zirkulieren – und was sie uns über unsere Sehnsüchte, Ängste und Identitäten erzählen. Stimmen des 19. Jahrhunderts verweben sich mit O-Tönen aus der Gegenwart und Erlebnissen des Ensembles, um altbekannte Geschichten auf die Probe zu stellen. Zusammen mit dem Publikum begibt sich Futur3 auf eine poetische, kontrastreiche und unterhaltsame Flussreise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Im Anschluss an die Vorstellung vom 10. Juli gibt es ein Nachgespräch mit den Künstler*innen.
Am 11. Juli wird um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion angeboten.
© Eine Produktion von Futur3 – freies Theaterkollektiv Köln in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Bild: Timo Vogt; Mit: Stefan H. Kraft, Oleksandra Boldareva
Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Spiel: Oleksandra Boldareva, Stefan H. Kraft | Regie: André Erlen | Bühnen- und Kostümbild: Michaela Muchina | Regie- und Projektassistenz: Annika Loh | Text: Charlotte Luise Fechner | Dramaturgie: Sandra Nuy | Musik: Jörg Ritzenhoff | Licht: Boris Kahnert | Video: Valerij Lisac | Outside Eye: Sarah Youssef
Finanzen/Administration: Theresa Heußen | Ticketing: Annika Loh | Öffentlichkeitsarbeit: neurohr&andrae | Social Media: Priska Kubelka | Grafik & Foto: Timo Vogt
Glotzt nicht so romantisch! #rhein #schön #landschaft #nierengulasch #ideologie bildet den Auftakt zu der dreiteiligen Reihe Made in Deutschland, in der Futur3 soziale Identitäten und ihr Verhältnis zu geografischen Räumen in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung stellt.
Die Produktion wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kunststiftung NRW
Zeit
Sonntag, 15. Nov 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Tickets
Weitere Termine
11. November 2026, 20:00 Uhr12. November 2026, 20:00 Uhr13. November 2026, 20:00 Uhr14. November 2026, 20:00 Uhr15. November 2026, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter wird die Grenze verschoben. Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und
Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter
wird die Grenze verschoben.
Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und Beziehungen zunehmend durch Kontrolle organisiert werden. Ausgangspunkt sind die kleinen Kämpfe am Gartenzaun ebenso wie die großen Gesten der Aneignung.
Vertreter:innen der House-Dance-Szene und des zeitgenössischen Tanzes bringen Bewegung, Spoken Word und Live-Musik in Resonanz. Das Wechselspiel der Stimmen bildet dabei ebenso ein Fundament wie House-Musik – entwickelt in den Schwarzen und queeren Communities Chicagos und New Yorks als Praxis, in der Gemeinschaft nicht vorausgesetzt wird, sondern immer wieder neu entsteht. Die zeitdiagnostischen Texte der Schriftstellerin Kathrin Röggla über Vorstadtgärten und Rassismen treffen auf elektronische Klangwelten, Vokaltechniken und die musikalischen Archive der:des südafrikanischen Komponist:in Monthati Masebe.
Altersempfehlung und Triggerhinweis: ab 14 Jahre. Verwendete Texte erzählen mitunter von Gewalt gegen Frauen und Minderheiten.
CREDITS:
Libretto/Text: Kathrin Röggla
Komposition/Live-Performance: Monthati Masebe
Konzept/Regie/Bühne: Stephanie Thiersch
Choreografie House Dance: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK)
Kreation/Tanz/Stimme: Fredrika Burvall, Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Gifty Lartey, Roshanak Morrowatian, Felicia Nilsson, Laura Schönlau
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Choreografische Assistenz: Marcela Ruiz Quintero
Kostüm: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas
Management: Dwayne Holliday
Produktionsleitung: Sarah Heinrich
PR: neurohr & andrä / Nina Lobinger (MOUVOIR)
Finanzen: transmissions GmbH
Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Stadt Köln
Koproduktion: MOUVOIR e.V., Depot Köln, tanzhaus nrw, Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
MOUVOIR/Stephanie Thiersch Köln wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Zeit
Freitag, 20. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Depot Köln
Schanzenstr. 6–20, 51063 Köln
Weitere Termine
20. November 2026, 20:00 Uhr21. November 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter wird die Grenze verschoben. Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und
Über die Veranstaltung
Zentimeter um Zentimeter
wird die Grenze verschoben.
Was geschieht, wenn Angst nicht länger den Rhythmus vorgibt? Sieben Performer:innen begegnen einer Gegenwart, in der Räume besetzt, Wahrheiten verdreht und Beziehungen zunehmend durch Kontrolle organisiert werden. Ausgangspunkt sind die kleinen Kämpfe am Gartenzaun ebenso wie die großen Gesten der Aneignung.
Vertreter:innen der House-Dance-Szene und des zeitgenössischen Tanzes bringen Bewegung, Spoken Word und Live-Musik in Resonanz. Das Wechselspiel der Stimmen bildet dabei ebenso ein Fundament wie House-Musik – entwickelt in den Schwarzen und queeren Communities Chicagos und New Yorks als Praxis, in der Gemeinschaft nicht vorausgesetzt wird, sondern immer wieder neu entsteht. Die zeitdiagnostischen Texte der Schriftstellerin Kathrin Röggla über Vorstadtgärten und Rassismen treffen auf elektronische Klangwelten, Vokaltechniken und die musikalischen Archive der:des südafrikanischen Komponist:in Monthati Masebe.
Altersempfehlung und Triggerhinweis: ab 14 Jahre. Verwendete Texte erzählen mitunter von Gewalt gegen Frauen und Minderheiten.
CREDITS:
Libretto/Text: Kathrin Röggla
Komposition/Live-Performance: Monthati Masebe
Konzept/Regie/Bühne: Stephanie Thiersch
Choreografie House Dance: Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK)
Kreation/Tanz/Stimme: Fredrika Burvall, Nadia Gabrieli Kalati (Nadéeya GK), Gifty Lartey, Roshanak Morrowatian, Felicia Nilsson, Laura Schönlau
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Choreografische Assistenz: Marcela Ruiz Quintero
Kostüm: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas
Management: Dwayne Holliday
Produktionsleitung: Sarah Heinrich
PR: neurohr & andrä / Nina Lobinger (MOUVOIR)
Finanzen: transmissions GmbH
Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Stadt Köln
Koproduktion: MOUVOIR e.V., Depot Köln, tanzhaus nrw, Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
MOUVOIR/Stephanie Thiersch Köln wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Zeit
Samstag, 21. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Depot Köln
Schanzenstr. 6–20, 51063 Köln
Weitere Termine
20. November 2026, 20:00 Uhr21. November 2026, 20:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet,
Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“. Dabei wissen wir eigentlich: Oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos" bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum“ – bevor es zur „ungeordneten Urmasse“ umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun...
In PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE setzen sich drei professionelle Performer:innen, zwei Musiker und zehn Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst – in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft - auseinandersetzen. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
Credits:
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Tontechnik: Konrad Kausch, Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte, PR Köln: neurohr&andrä, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
Eine Produktion von A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln.
Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026.
Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW.
Zeit
Donnerstag, 26. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Weitere Termine
26. November 2026, 20:00 Uhr27. November 2026, 20:00 Uhr28. November 2026, 20:00 Uhr29. November 2026, 18:00 Uhr28. Januar 2027, 20:00 Uhr29. Januar 2027, 20:00 Uhr30. Januar 2027, 20:00 Uhr31. Januar 2027, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet,
Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“. Dabei wissen wir eigentlich: Oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos" bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum“ – bevor es zur „ungeordneten Urmasse“ umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun...
In PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE setzen sich drei professionelle Performer:innen, zwei Musiker und zehn Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst – in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft - auseinandersetzen. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
Credits:
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Tontechnik: Konrad Kausch, Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte, PR Köln: neurohr&andrä, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
Eine Produktion von A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln.
Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026.
Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW.
Zeit
Freitag, 27. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Weitere Termine
26. November 2026, 20:00 Uhr27. November 2026, 20:00 Uhr28. November 2026, 20:00 Uhr29. November 2026, 18:00 Uhr28. Januar 2027, 20:00 Uhr29. Januar 2027, 20:00 Uhr30. Januar 2027, 20:00 Uhr31. Januar 2027, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet,
Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“. Dabei wissen wir eigentlich: Oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos" bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum“ – bevor es zur „ungeordneten Urmasse“ umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun...
In PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE setzen sich drei professionelle Performer:innen, zwei Musiker und zehn Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst – in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft - auseinandersetzen. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
Credits:
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Tontechnik: Konrad Kausch, Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte, PR Köln: neurohr&andrä, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
Eine Produktion von A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln.
Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026.
Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW.
Zeit
Samstag, 28. Nov 2026, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Weitere Termine
26. November 2026, 20:00 Uhr27. November 2026, 20:00 Uhr28. November 2026, 20:00 Uhr29. November 2026, 18:00 Uhr28. Januar 2027, 20:00 Uhr29. Januar 2027, 20:00 Uhr30. Januar 2027, 20:00 Uhr31. Januar 2027, 18:00 Uhr

Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet,
Über die Veranstaltung
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“. Dabei wissen wir eigentlich: Oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos" bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum“ – bevor es zur „ungeordneten Urmasse“ umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun...
In PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE setzen sich drei professionelle Performer:innen, zwei Musiker und zehn Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Herkunft mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst – in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft - auseinandersetzen. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
Credits:
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Tontechnik: Konrad Kausch, Technik: Dietrich Schuckließ, Thomas Mörl, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte, PR Köln: neurohr&andrä, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
Eine Produktion von A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr und der VolXbühne (Mülheim an der Ruhr), Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln.
Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026.
Gefördert durch: Kulturamt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW, Kultursekretariat NRW.
Zeit
Sonntag, 29. Nov 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Weitere Termine
26. November 2026, 20:00 Uhr27. November 2026, 20:00 Uhr28. November 2026, 20:00 Uhr29. November 2026, 18:00 Uhr28. Januar 2027, 20:00 Uhr29. Januar 2027, 20:00 Uhr30. Januar 2027, 20:00 Uhr31. Januar 2027, 18:00 Uhr
